Raus aus der Angstkultur

Angst ist natürlich ein wichtiges Überlebensprinzip. Dennoch wahrscheinlich zu 95% überflüssig. Der Säbelzahntieger kommt nicht mehr, um uns zu holen.

Angst ist nie ein guter Berater, denn mit Angst können wir nicht klar denken.

Wir wissen das. Aber auch diejenige, die Angst als Werkzeug nutzen. wissen das auch. So wird die sogenannte Sicherheit verkauft, durch Angstpropaganda.

Propaganda, ein nicht wirklich positiv belegtes Wort. Es sagt aber genau das aus, was passiert. Ständige Wiederholung mit Bild und Ton mit emotionalem Trigger in unser Unterbeusstsein rein. Propaganda, so alt wie die Menschheitsgesellschaft. Im Film Croods auch schön erzählt inklusive Höhlenmalerei, wenn Vater in der Höhle grausige Geschichten erzählt, damit die Kinder die Höhle nicht verlassen und sich generell nicht zu weit entfernen von der sogenannten Sicherheit.

Wir leben in einer Angskultur. Obwohl wir über uns selbst soviel Wissen haben. Wissen, wie wir ticken, wie wir funktionieren. Dennoch klappt es mit der Angst als Leitfunktion immer(noch).

Die Angst vor ETWAS zeigt immer auf, dass wir nicht wirklich im „Hier und Jetzt“ leben. Unsere Gedanken und unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf etwas in der Zukunft, was vielleicht überhaupt nicht eintritt, aber uns ängstigt.

Oder es holt Erinnerungen hervor, die Angst gemacht haben. Das Erlebte muss aber nicht für das Jetzt gelten, dennoch haben wir Angst.

Ja, und um nochmal auf die Höhle zurückzukommen; hätten nicht einige doch immer mal wieder die Höhle (Angst – Sicherheit – Komfortzone) verlassen, wären wir wohl heute nicht da wo wir gerade sind, geschweigedenn, hätten uns als Mensch weiterentwickelt.

Mit der Angst vor ETWAS, ist das so eine Sache. So ähnlich wie die Frage nach der Wahrheit.

Die Wahrheit hat immer einen Standpunkt.

In diesem Falle eine Überzeugung, ob realistisch oder nicht.

Und, der Beobachter beeinflusst immer das Beobachtete.

Betrachte ich eine Zitrone, ist sie gelb. Setze ich eine Brille mit blauen Gläsern auf, ist die Zitrone scheinbar grün, obwol sie gelb ist. Eine „falsche Realität, die ich mir nur einbilde und bewerte.

Also, setzen wir doch einfach die Brille mit den Gläsern der Angst ab, oder verfärben wir sie einfach etwas mehr ins Rosa.

Raus aus der Angst, rein ins Selbstbewusstsein.

Menschen mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein und starkem Selbstvertrauen haben eher weniger bis selten Angst.

Oder und Menschen mit einer großen Neugierde überwinden auch leichter Ängste.

Und diese Arten der Einstellung lässt uns auch einfacher für weitere Lösungen offen sein.

Hier ist auch eine Lösung für das Individium bis hin zur Gesellschaft verborgen:

Weniger Kampf gegen etwas, gegen Angst, gegen Krankheit, lieber für etwas, für das Selbstbewusstsein.

Sowie weniger gegen den Krieg und mehr für den Frieden.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Selbstbewusstsein, Neugier und Frieden im Herzen!

Für Fragen und Impulsen stehe ich Dir gerne zur Verfügung!

Jens Faber-Neuling

Training und Kunst

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